ARO – Die Geschichte meiner Marke

21. Dez 2020 | Blog | 0 Kommentare

2006 beendete ich mein vorheriges Leben als Verkaufsleiterin und Leiterin Direktmarketing zwangsweise ziemlich abrupt und machte mich selbstständig mit Telefonmarketing und Marketingdienstleistungen für StartUps. 2008 tat ich einen Riesenschritt voran und gründete meine Übersetzungsagentur. Um hier international bestehen zu können, war klar: Ein Firmenname samt professionellem Logo mussten her. Doch wie? Eine Bekannte empfahl mir eine Werbeagentur und das entstandene ARO – Logo für ARO Übersetzungsservice kennt ihr alle.

Warum ARO? Nun ja, schwer erkennbar, dass dies meine Initialen sind. Meinen kompletten Nachnamen wollte ich nicht nehmen, da so viele Menschen Rohde falsch schreiben. Ohne h, mit h, dafür an allen möglichen und unmöglichen Stellen. Selbst, wenn man genau beschreibt: „Das h ist genau in der Mitte!“, viele Menschen scheinen keine Mitte zu kennen.  Ich habe mich längst daran gewöhnt. Aber für eine Suche im Internet ist die falsche Schreibweise halt ungeschickt. Also fand ich ARO richtig gut. Kurz und knapp, da kann nichts schiefgehen!

ARO – da gab’s doch noch mehr? Als Anfänger bist du völlig unsicher und hast ständig Angst, dass du schon mit einem Bein im Gefängnis stehst; oder zumindest wegen Namensklau bis zur Pleite verklagt wirst.

Da gab es einerseits die ARO Teppichmärkte; da bestand wohl kaum Verwechslungsgefahr.

Viel furchteinflößender fand ich: aro ist die Eigenmarke der Metro! Huch! – Weltkonzern. Ami! – das sind die mit den Millionenklagen! So wirbelte es in meinem Kopf herum. Mit so einem riesigen Konzern wollte ich mich als frisch gebackene Solopreneurin sicher nicht anlegen! Was tun?

Ich ging schon immer proaktiv Herausforderungen an. Also telefonierte ich kurzerhand mit der Firmenzentrale in Deutschland. Ich ließ mich mit der Rechtsabteilung verbinden und schilderte dort mein Anliegen. Ich geriet an eine sehr nette Rechtsanwältin. Sie schien ziemlich überrascht über meine Bitte, das von mir vorbereitete Schreiben zum Einverständnis, dass ich den Namen ARO in meinem Firmennamen tragen darf, zu unterschreiben und zu stempeln.

Als ich dann im Nachhinein nochmals anrief, um mich bei der netten Dame für die Unterschrift zu bedanken, überraschte sie mich mit folgenden Worten: „Ich möchte mich gern auch bei Ihnen bedanken, dass sie überhaupt nachgefragt haben! Das macht sonst niemand. Ich wünschte mir, die Menschen wären öfters so.“

Diese Worte sind mir bis heute glasklar in Erinnerung geblieben und haben meinen persönlichen Weg erheblich mitgeprägt: Egal, was es ist oder wer es ist, man muss nur mit den Leuten von Mensch zu Mensch reden, dann geht alles viel leichter. Hab keine Angst, auf der anderen Seite sitzen auch nur Menschen!

Und warum jetzt Marke? Zunächst gab es nur den Übersetzungsservice. Vor 2 Jahren wollte ich mir weitere Standbeine schaffen, um wirtschaftlich unabhängiger zu sein. ARO entpuppte sich im Nachhinein als sehr vielseitig verwendbar. Hinter die Dachmarke ARO kann ich alle Dienstleistungen setzen, ohne die Marke zu verlieren. Es gibt ARO Übersetzungsservice, ARO Bürodienstleistungen, ARO Sprachdienstleistungen, ARO Text & Dialog usw. Auf diese Flexibilität möchte ich nie mehr verzichten.

Mein LOGO gefällt mir heute noch genauso gut wie damals: modern und schlicht, klare Schrift, kein Geschnörksel und mittendrin ein farbenfroher, warmer Akzent.

Die Farbe Orange steht für:

Lebensfreude, Neugier und Kreativität
Heiterkeit, Ausgelassenheit, Fröhlichkeit
Menschen, die das Leben mit alles Sinnen genießen
Menschen, die sehr kommunikativ sind
Ich finde, diese Beschreibungen passen sehr gut zu mir. Als Texterin bin ich kreativ, neugierig und natürlich kommunikativ! Privat bin ich ein lebens-fröhlicher und ausgelassener Mensch, der sein Leben gern mit allen Sinnen genießt.

Ich mag alle warmen Töne, die Sonne, Licht und Wärme bedeuten; auch wenn sie noch mehr ins Gelbe gehen, in ein Terracotta oder gar in ein Feuerrot.

Insofern finde ich, dass mein LOGO wunderbar das transportiert, was mich ausmacht.

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